Warum Ökostrom oft günstiger ist

Veröffentlicht am: 15. März 2012

Warum Ökostrom oft günstiger istÖkostrom ist elektrische Energie, die aus erneuerbaren Energiequellen, ökologisch vertretbar hergestellt wird. Der Ökostrom muss zumindest zur Hälfte aus regenerativen Energien stammen wie

  • Windenergie
  • Bioenergie
  • Solarenergie
  • Hydroenergie
  • Geothermie.
Soweit es sich um Geothermie handelt, muss die andere Hälfte aus Kraft-Wärme-Kupplungsanlagen kommen. Bis zum Jahre 2020 soll der Anteil an Ökoenergie bei 35 Prozent liegen.

In der Hauptsache wird Ökostrom durch Windenergie (Windkraftanlagen), Biomasse oder Photovoltaik (Solarenergie) gewonnen. Ökostrom ist in vielen Städten meist günstiger als der Grundtarif und ist durchaus wettbewerbsfähig. Das beziehen von Ökostrom ist eine vernünftige, wirtschaftliche Alternative. Der Trend zum Ökostrom zu wechseln steigt und steigt. Gerade seit der atomaren Katastrophe in Japan. Das Interesse steigt in Deutschland, so dass sich immer mehr für den „grünen Strom“ interessieren. Dennoch gibt es immer noch viele Haushalte, die den teuren Grundversorgungsstrom beziehen. Dabei lohnt es sich in jedem Fall über einen Wechsel nachzudenken und Vergleiche zu ziehen.

Stromanbieter wechseln

Jeder Verbraucher kann selbst bestimmen, von welchem Stromanbieter er seinen Strom beziehen möchte. Auch, wenn er vom konventionellen Strom auf Ökostrom umsteigen möchte, ist das seine freie Entscheidung. Allerdings sollte er vor dem Wechsel einen Strompreisvergleich durchführen. Nur so kann er sicher sein, wirklich einen günstigen Stromanbieter zu finden. Der Wechsel kann jederzeit stattfinden. In der Regel übernimmt der neue Anbieter auch die Formalitäten mit dem bisherigen Stromanbieter und der Kunde braucht sich um nichts kümmern. Der neue Strom wird übergangslos geliefert. Der Kunde merkt es nicht einmal, dass er plötzlich den anderen Strom bezieht.

Solardach beim Eigenheim

Wer sich bei seinem Eigenheim ein Solardach einbauen lässt, um seinen eigenen Strom zu erzeugen, wird vom Staat gefördert. Außerdem kann er die überschüssigen Einheiten an einen Energiebetreiber verkaufen. Die sogenannte „Einspeisevergütung“ ermöglicht es dem Eigenheimbesitzer, nicht nur seinen eigenen Strom zu erzeugen, sondern er kann zusätzlich noch Geld hinzuverdienen. Der Eigenheimbesitzer speist also den Strom, den er selbst nicht benötigt in das Netz des Betreibers ein und bekommt somit noch Geld heraus. Je nach Art der Solaranlage erhält er eine Vergütung für die Kilowattstunde in Höhe von 17,94 Cent und mehr.

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